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2010
19.9.2010 - Haberhaus Schaffhausen
Dynamischer Big-Band-Sound

Als eine verschworene Gemeinschaft aus leidenschaftlichen Jazzenthusiasten entpuppte sich die einzige Schaffhauser Big-Band «tonuM», welche am Samstagabend im voll besetzten Haberhaus-Keller zu einem stark beachteten Heimspiel kam.
Unter ihrem langjährigen versierten musikalischen Leiter und Pianisten Urs Pfister hatten die 15 wohlmotivierten Jazzamateure seit ihrem letzten Jahreskonzert ein weitgehend neues Programm erarbeitet. Neben klassischen Standards und herzzerreissenden Balladen lag der Schwerpunkt beim umwerfenden Saxofon-Satz und bei neuen Funk- und Latin- Nummern. Mit zwei schwungvollen Eröffnungstiteln, «Now's The Time» von Charlie Parker und «Stella by Starlight», zeigte die kompakte Big-Band auf Anhieb, dass sie absolut fähig ist, Drive und Swing ihrer bekannten Vorbilder stilecht wiederzugeben. Für eine willkommene Auflockerung sorgte anschliessend die Bandsängerin Marianne Lehmann mit der einfühlsamen Erroll-Garner-Ballade «Misty», gefolgt vom Swing-Klassiker «Just Friends». Zu einem melodischen Genuss geriet die Musical-Melodie «Speak Low» aus der kundigen Feder von Altmeister Kurt Weill dank eines subtilen Posaunensolos von Geri Bürgin vor homogenem Big-Band-Sound.
Nachdem die neue Latin-Nummer «Dominga» zu einer starken Herausforderung für den dynamischen Drummer Sebastian Banck geriet und Gitarrist Mabu Bollinger und Trompeter Hanta Külling erste solistische Glanzlichter setzten, hiess es endgültig «Bühne frei» für die spielfreudige Saxes-Section. Dabei löste das nahtlose melodisch-harmonische Zusammenspiel der sechs Saxofonisten erstmals spontanen Publikumsbeifall auf offener Szene aus. Die Nummern des geschmackvoll zusammengestellten zweiten Konzertteils waren hälftig als Tributstücke für weltberühmte Jazzstars gedacht. So stand etwa «OP» mit einem fulminanten Bass-Solo von Adrian Uhr für den legendären Duke-Ellingten-Bassisten Oscar Pettiford, während Altist Thierry Almy mit «Killer Joe» dem farbigen Saxofonisten und Komponisten Benny Golson (Jg, 1929) huldigte. In «Hanky Panky» und dem Filmsong «Over The Rainbow» konnte man nochmals das phrasierungsreiche Timbre von Mariannes ausdrucksstarker Stimme erleben. Dann waren zum Finale einmal mehr grossorchestrale Klänge und heisse Saxes-Chorusse von Werner Häcki in «Skunk Funk» und Christian Richli im Soul-Klassiker «Watermelon Man» angesagt, wobei die Zugaberufe und die restlos begeisternde Publikumsstimmung wirklich ihren Zenit erreichten bei diesem hochkarätigen Konzert.
Gustav Sigg

 
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